Heute „Alltag in der DDR“ Geschichte ist selten schwarz oder weiß. Mich hat früher fasziniert, dass Wohnen, Bildung, Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung nicht vom Geldbeutel abhängen sollten. Heute weiß ich: Soziale Sicherheit und demokratische Freiheit gehören untrennbar zusamm
"Ich bin heute in der Kulturbrauerei in Berlin und besuche die Ausstellung Alltag in der DDR. Ich gebe zu, früher war ich vom Leben in der DDR fasziniert, vor allem von der Vorstellung, dass Wohnen, Bildung, Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung nicht davon abhängen sollten, wie viel Geld jemand hat. Heute sehe ich das differenzierter. Soziale Sicherheit ist wichtig, aber Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind es genauso. Politische Verfolgung, Überwachung oder fehlende Meinungsfreiheit dürfen niemals relativiert werden. Für mich geht es deshalb nicht darum, die DDR zurückzurollen. Es geht darum, aus der Geschichte zu lernen. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die soziale Gerechtigkeit mit demokratischer Freiheit verbindet, in der niemand Angst haben muss, anzusehen, oder genauso wenig Angst zu haben, seine Meinung zu sagen oder so zu leben, wie er ist. Genau das verstehe ich heute in der linke Politik. Deshalb kandidiere ich als Landrätin für den Westerwald, der niemanden zurücklässt."
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Heute „Alltag in der DDR“ Geschichte ist selten schwarz oder weiß. Mich hat früher fasziniert, dass Wohnen, Bildung, Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung nicht vom Geldbeutel abhängen sollten. Heute weiß ich: Soziale Sicherheit und demokratische Freiheit gehören untrennbar zusamm